- Was bringt ein Workshop zur mentalen Gesundheit für Jugendliche?
- Jugendliche bekommen Worte für das, was sie erleben, verstehen, was im Gehirn passiert, und lernen, wann und wie man sich Hilfe holt. Das senkt die Schwelle, früh etwas zu sagen.
- Wie unterstützt mentale Gesundheit Jugendlicher den Schulalltag?
- Wenn Jugendliche dieselbe Sprache nutzen wie Kollegium und Eltern, gehen Sorgen unterwegs nicht verloren. Meldungen kommen früher, präziser und mit weniger Scham.
- Für welche Altersgruppen sind die Workshops gedacht?
- Die Workshops richten sich an Schülerinnen und Schüler von 9 bis 18 Jahren. Sitzungen werden separat für die späte Grundschulzeit sowie die Unter- und Oberstufe geschrieben, wobei Sprache, Beispiele und Tempo an die Altersgruppe angepasst werden.
- Ist ein Mental-Health-Workshop sicher für Schülerinnen und Schüler, denen es gerade schlecht geht?
- Ja. Sitzungen sind bewusst so gestaltet, dass keine Offenlegung erforderlich ist: Niemand wird gebeten, persönliche Geschichten vor Gleichaltrigen zu teilen. Wir vereinbaren im Vorfeld mit der Schule einen Überweisungsweg, damit jede Person, die danach reden möchte, genau weiß, wohin.
- Wie lange dauert ein Workshop für Schülerinnen und Schüler?
- Neunzig Minuten ist der Standardtermin. Schulen können auch die vollständige Mental-Health-Literacy-Sequenz aus sechs Modulen über ein Trimester hinweg durchführen.
- Müssen Lehrkräfte im Raum sein?
- Wir bitten um die Anwesenheit mindestens einer Person des Personals. Das hält den Kinderschutz eindeutig und sorgt dafür, dass die Erwachsenen dieselbe Sprache hören, die den Schülerinnen und Schülern vermittelt wird.
- Sind die Workshops auf Deutsch verfügbar?
- Ja, alle Workshops für Schülerinnen und Schüler laufen auf Englisch und Deutsch.