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Let's Be Real - Mental Health for Young Minds

Ihre Fragen, beantwortet

Was wir tun, mit wem wir zusammenarbeiten und wie ein Programm tatsächlich in einer Schule umgesetzt wird. Wenn Ihre Frage hier nicht dabei ist, fragen Sie uns direkt.

Kurz beantwortet

Was ist mentale Gesundheitskompetenz in Schulen?

Mentale Gesundheitskompetenz hilft Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, Anzeichen emotionaler Belastung zu erkennen, unterstützend zu reagieren und zu wissen, wann und wo professionelle Hilfe zu finden ist.

Für wen ist der NOTICE-Workshop gedacht?

NOTICE richtet sich an Eltern und Bezugspersonen, die praktisches Handwerkszeug suchen, um emotionale Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen zu erkennen und zu Hause unterstützende Gespräche über mentale Gesundheit zu führen.

Bieten Sie Trainings für internationale Schulen außerhalb Deutschlands an?

Ja. Let's Be Real bietet Online- und Präsenzfortbildungen zu Mental Health Literacy und Youth Mental Health Response für internationale Schulen in Deutschland, Europa und darüber hinaus an.

Was ist Youth Mental Health Response Training?

Es ist unser Training für Erwachsene im Umfeld junger Menschen. Sie lernen, frühe Veränderungen wahrzunehmen, ein unterstützendes Gespräch zu führen und junge Menschen mit der passenden Hilfe in Kontakt zu bringen - ohne dafür klinisch ausgebildet sein zu müssen.

Wie unterscheidet sich Youth Mental Health Response von Mental Health First Aid?

Youth Mental Health Response ist unser schulspezifischer Rahmen, inspiriert von den Prinzipien von Mental Health First Aid (MHFA) und angepasst an die Rollen und Realitäten internationaler Schulen. Es ist ein eigenständiges Curriculum von Let's Be Real. Zertifizierte First-Aid-for-Mental-Health-Kurse bieten wir zusätzlich an, wenn eine Schule einen akkreditierten Abschluss wünscht.

Bieten Sie Trainings für Lehrkräfte an?

Ja. Das Training für Lehrkräfte behandelt frühe Warnzeichen, unterstützende Gespräche, Grenzen des Kinderschutzes, Wege zur Weitervermittlung und das eigene Wohlbefinden im Kollegium. Möglich als halbtägiger Fortbildungstag oder als längerer zertifizierter Kurs.

Was lernen Eltern in einem Workshop zur mentalen Gesundheit?

Eltern lernen, wie eine echte Verhaltensänderung aussieht, wie sie ein Gespräch eröffnen, ohne es zu beenden, wie sie auf Angst, gedrückte Stimmung oder Selbstverletzung reagieren und wann professionelle Hilfe nötig ist.

Ab welchem Alter sollten Schulen mentale Gesundheitskompetenz vermitteln?

Ab der Grundschule. Sprache und Beispiele ändern sich mit dem Alter, aber Gefühle benennen, um Hilfe bitten und auf Freundinnen und Freunde achten lässt sich schon früh vermitteln und in der Sekundarstufe vertiefen.

Können die Trainings online stattfinden?

Ja. Alle Programme laufen sowohl online als auch in Präsenz. So arbeiten wir mit internationalen Schulen und Elterngruppen in ganz Europa und darüber hinaus.

Wie lange dauert ein Programm zur mentalen Gesundheitskompetenz?

Das Programm für Schülerinnen und Schüler umfasst sechs Module, die sich in bestehende Klassenleitungszeiten oder Wellbeing-Angebote integrieren lassen. Die Fortbildungen für Erwachsene reichen von NOTICE, einem vierstündigen Elternworkshop in zwei zweistündigen Live-Einheiten, bis zu einem zweitägigen zertifizierten Kurs.

Bieten Sie Trainings auf Deutsch und Englisch an?

Unsere Programme finden auf Englisch statt, passend zu internationalen und englischsprachigen Schulgemeinschaften. Deutschsprachige Sessions für Elterngruppen sind auf Anfrage möglich.

Was kosten die Trainings?

Die Kosten hängen von Format, Gruppengröße und davon ab, ob online oder in Präsenz gearbeitet wird. Wir erstellen ein Angebot nach einem kurzen Gespräch, damit Sie nichts bezahlen, was Ihre Gemeinschaft nicht braucht.

Ist das Training für internationale Schulen geeignet?

Ja. Unsere Programme sind für den Kontext internationaler Schulen konzipiert: mobile Schülerschaft, mehrsprachige Familien, unterschiedliche Pastoral-Systeme und Lehrkräfte, die praktisches Handwerkszeug brauchen, das über Kulturen hinweg funktioniert. Wir arbeiten online und vor Ort in ganz Europa und darüber hinaus.

Bieten Sie die Programme auf Englisch an?

Ja. Unsere Standardsprache ist Englisch. Deshalb arbeiten viele internationale und englischsprachige Schulen in Europa und darüber hinaus mit uns. Materialien, Einheiten und weiterführende Ressourcen stehen auf Englisch zur Verfügung.

Bieten Sie die Programme auf Deutsch an?

Die Kernprogramme finden auf Englisch statt. Elternabende und Workshops für deutschsprachige Gruppen bieten wir auf Anfrage auch auf Deutsch an.

Wie buchen wir ein Training für unsere Schule?

Senden Sie uns eine Anfrage mit Schule, Land und Altersgruppe. Wir antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen mit möglichen Terminen und einem Vorschlag.

Über Let's Be Real

Was ist Let's Be Real?

Let's Be Real ist eine Bildungsinitiative für psychische Gesundheitskompetenz in Schulen und Familien. Gegründet von Jacqueline Klemke und Nick Praulins, vermittelt sie jungen Menschen, Eltern und Lehrkräften praktisches Wissen für den Umgang mit Stress, Identitätsfragen und dem Druck des Aufwachsens in einer von Smartphones geprägten Welt.

Für wen ist Let's Be Real gedacht?

Let's Be Real arbeitet mit internationalen und englischsprachigen Schulen, Lehrkräften, Eltern und jungen Menschen in Deutschland, Europa und darüber hinaus zusammen. Die Programme sind für Kinder und Jugendliche, die Erwachsenen, die sie unterstützen, und Schulgemeinschaften konzipiert, die eine gemeinsame Sprache rund um mentale Gesundheit aufbauen möchten.

Wo hat Let's Be Real seinen Sitz, und wo sind Sie tätig?

Let's Be Real hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und arbeitet vor allem mit internationalen und englischsprachigen Schulen, Familien und Organisationen in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Die Programme finden vor Ort oder online statt.

Warum englischsprachige Programme?

Viele internationale Schulgemeinschaften und im Ausland lebende Familien in Europa und darüber hinaus kommunizieren hauptsächlich auf Englisch, finden aber nur schwer hochwertige, englischsprachige Aufklärung zu mentaler Gesundheit. Let's Be Real schließt diese Lücke und stellt sicher, dass Sprache niemals eine Barriere für den Zugang zu Unterstützung darstellt.

Wie unterscheidet sich Let's Be Real von einer Beratungs- oder Therapieleistung?

Let's Be Real ist eine Bildungsinitiative und bietet keine Therapie oder psychologische Behandlung an. Die Programme stärken Wissen, Sprache und Resilienz in der gesamten Gemeinschaft - bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern. Benötigt ein junger Mensch professionelle Unterstützung, lernen die Erwachsenen in seinem Umfeld, diesen Bedarf zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Anzeichen, Gespräche und was das Training verändert

Auf welche Anzeichen sollten wir wirklich achten?

Vor allem auf Veränderungen: Ein junger Mensch zieht sich von Freundinnen, Freunden oder Aktivitäten zurück, Schlaf oder Appetit verändern sich, Leistungen oder Anwesenheit lassen nach, Gereiztheit oder Erschöpfung halten über Wochen an, oder es fallen hoffnungslose Sätze. Ein einzelnes Anzeichen sagt selten viel - ein anhaltendes Muster schon.

Wie sprechen wir über mentale Gesundheit, ohne etwas zu verschlimmern?

Benennen Sie konkret und wertfrei, was Ihnen aufgefallen ist, und hören Sie deutlich länger zu, als Sie sprechen. "Mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit müde wirkst - wie geht es dir?" öffnet eine Tür. Sie brauchen keine Antworten und keine Diagnose. Direkt nachzufragen, wie jemand zurechtkommt, bringt keine Ideen in den Kopf, sondern meist Entlastung.

Wie unterstützt das Training junge Menschen und Erwachsene zugleich?

Beide Seiten lernen dieselben Fähigkeiten. Erwachsene lernen wahrzunehmen, ein Gespräch zu halten und an die richtige Unterstützung weiterzugeben. Junge Menschen entwickeln Selbstwahrnehmung, Sprache und Strategien, um für sich zu sorgen und früh um Hilfe zu bitten. Eine Schule fühlt sich erst sicher an, wenn beide Seiten dieselbe Sprache sprechen.

Programme und Ausbildung

Welche Programme und Leistungen bietet Let's Be Real an?

Let's Be Real bietet vier Kernleistungen: ein strukturiertes Programm zur mentalen Gesundheitskompetenz für Schüler, das sich auf Resilienz, Zugehörigkeit und Selbstverständnis konzentriert; zertifizierte Mental-Health-First-Aid-Ausbildung für Eltern und Lehrkräfte; auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene zugeschnittene Workshops zu Wohlbefinden und Resilienz; sowie Elternbildungssitzungen zu Bewusstsein für mentale Gesundheit und praktischen Unterstützungsstrategien.

Die Programme sind sowohl vor Ort als auch online verfügbar.

Was ist ein Programm zur mentalen Gesundheitskompetenz?

Ein Programm zur mentalen Gesundheitskompetenz lehrt Menschen, Herausforderungen der mentalen Gesundheit zu erkennen, zu verstehen und darauf zu reagieren. Das Programm von Let's Be Real geht über bloße Sensibilisierung hinaus: Es baut Resilienz auf, fördert ein Gefühl der Zugehörigkeit und hilft jungen Menschen, sich selbst ehrlicher zu verstehen. Es ist darauf ausgelegt, in der gesamten Schulgemeinschaft zu wirken, nicht nur bei den Schülern.

Ist die Erste-Hilfe-Ausbildung für mentale Gesundheit zertifiziert?

Ja. Let's Be Real führt zertifizierte Erste-Hilfe-Ausbildungen für mentale Gesundheit für Eltern und Lehrkräfte durch. Die Ausbildung befähigt Erwachsene, frühe Warnzeichen zu erkennen, erste Unterstützung zu leisten und junge Menschen mit geeigneter Hilfe zu verbinden.

Für welche Altersgruppen sind die Schülermodule konzipiert?

Die sechs Kompetenzmodule eignen sich für die späte Grundschulzeit sowie für die Unter- und Oberstufe. Sprache, Beispiele und inhaltliche Tiefe werden an die jeweilige Altersgruppe angepasst. Vor der Durchführung stimmen wir die Ausrichtung mit Ihrem Beratungs- und Wellbeing-Team ab, damit die Inhalte die Schülerinnen und Schüler wirklich erreichen.

Können die Programme an das bestehende Wellbeing-Konzept unserer Schule angepasst werden?

Ja. Kerninhalte und Qualitätsstandards bleiben unverändert; Format, Reihenfolge, Zeitplanung und Zielgruppen stimmen wir mit Ihnen ab. Die meisten Schulen integrieren die Module in bestehende Angebote, statt ein separates Programm daneben zu setzen.

Arbeiten Sie auch mit Eltern und nicht nur mit dem Personal zusammen?

Ja. Psychische Gesundheitskompetenz wird besonders wirksam, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern eine gemeinsame Sprache entwickeln. Deshalb gehören Elternveranstaltungen und Fortbildungen für Erwachsene ebenso zum Ansatz wie die Module für Schülerinnen und Schüler.

Ist das Training zertifiziert?

Youth Mental Health Response ist unser schulspezifischer Rahmen, inspiriert von den Prinzipien von Mental Health First Aid (MHFA) und angepasst an die Rollen und Realitäten internationaler Schulen. Es ist ein eigenständiges Curriculum von Let's Be Real. Wenn Ihre Schule einen akkreditierten Abschluss benötigt, führen wir zusätzlich zertifizierte First-Aid-for-Mental-Health-Kurse über eine anerkannte Zertifizierungsstelle durch.

Was ist der Unterschied zwischen MHFA und Mental Health Literacy?

Mental Health First Aid (MHFA) ist eine Erwachsenenausbildung, die zeigt, wie man auf Menschen mit psychischen Herausforderungen reagiert. Mental Health Literacy ist das breitere Wissen, das ganze Schulgemeinschaften - Schüler, Lehrkräfte und Eltern - befähigt, psychische Gesundheit zu erkennen, darüber zu sprechen und Hilfe zu suchen. Unsere Programme bauen beides auf: Kompetenz in der gesamten Gemeinschaft und Reaktionsfähigkeit bei den Erwachsenen.

Wie ist der Kinderschutz in das Programm eingebunden?

Der Kinderschutz ist in allen Einheiten mitgedacht. Unsere Trainerinnen und Trainer erkennen, wann anvertraute Informationen weitergegeben werden müssen. Sie ermitteln nicht selbst und versprechen keine Vertraulichkeit, wenn ein Kind gefährdet sein könnte. Anliegen werden immer an die zuständige Kinderschutzperson der Schule weitergegeben. Alle Inhalte sind altersgerecht und traumasensibel.

Wie passt das in ein bestehendes PSHE-Programm (Sozial- und Gesundheitserziehung)?

Die Module lassen sich in bestehende Klassenleitungsstunden, PSHE-Zeiten oder Wellbeing-Angebote integrieren, ohne den Stundenplan zusätzlich zu belasten. Wir stimmen die Inhalte mit Ihrem Rahmenplan und Ihrem Beratungs- und Wellbeing-Team ab.

Für welche Altersgruppen ist das Programm?

Die Module richten sich an junge Menschen von 9 bis 18 Jahren. Sprache, Beispiele und inhaltliche Tiefe werden an die jeweilige Altersgruppe angepasst. Die Fortbildungen für Erwachsene richten sich an Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen. Die genaue Ausrichtung klären wir im ersten Gespräch mit Ihrem Team.

Wie viel Zeit nimmt das Programm in Anspruch?

Das Programm für Schülerinnen und Schüler umfasst sechs Module, die sich in bestehende Klassenleitungszeiten oder Wellbeing-Angebote integrieren lassen. Die Fortbildungen für Erwachsene reichen von NOTICE, einem vierstündigen Elternworkshop in zwei zweistündigen Live-Einheiten, bis zu einem zweitägigen zertifizierten First-Aid-for-Mental-Health-Kurs. Die genaue Planung stimmen wir mit jeder Schule individuell ab.

Können Eltern und Lehrkräfte gemeinsam geschult werden?

Ja. Ein Ansatz für die ganze Schulgemeinschaft wirkt am besten, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern dieselbe Sprache sprechen. Wir bieten gemeinsame Einheiten für Eltern und Lehrkräfte oder getrennte Gruppen an - je nachdem, was zu Ihrer Schulkultur und Ihrem Zeitplan passt.

Zusammenarbeit

Warum ist mentale Gesundheitskompetenz für junge Menschen gerade jetzt wichtig?

Angststörungen, Depressionen und soziale Isolation haben bei Kindern und Jugendlichen stark zugenommen. Der Druck durch soziale Medien, Identitätsfragen und ein breiteres Gefühl der Entfremdung lassen viele junge Menschen ohne das nötige Handwerkszeug zurück, um damit umzugehen. Mentale Gesundheitskompetenz gibt ihnen eine Sprache für ihre Erfahrungen und praktische Strategien zur Bewältigung. Sie bereitet auch die Erwachsenen in ihrem Umfeld darauf vor, wirksame Unterstützung zu geben, statt nur besorgt zu reagieren.

Gibt es Belege dafür, dass diese Art von Programm wirkt?

Ja. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2025 in JAMA Network Open wertete 97 randomisierte Studien mit 43.852 jungen Menschen aus. Sie kam zu dem Ergebnis, dass schulbasierte Programme zu Mental Health Literacy und Entstigmatisierung Wissen, Einstellungen und die Bereitschaft zur Hilfesuche verbessern. In unserem Evidenzbereich erläutern wir die Studien und ihre Grenzen ausführlich.

Wie sieht ein erstes Gespräch aus?

In einem kurzen Telefonat lernen wir Ihre Schulgemeinschaft kennen: ihre Größe, die beteiligten Altersgruppen, bestehende Angebote und mögliche Lücken. Anschließend schlagen wir eine passende Struktur und einen Kostenrahmen vor. Das Gespräch ist unverbindlich; Standardlösungen gibt es bei uns nicht.

Wie kann ich Kontakt aufnehmen oder Let's Be Real an meine Schule holen?

Sie können Let's Be Real direkt über das Kontaktformular der Website oder per E-Mail erreichen. Das Team arbeitet mit Schulen und Organisationen zusammen, um Programme zu entwickeln, die zu ihrer jeweiligen Gemeinschaft, Größe und ihren Bedürfnissen passen.

Noch eine Frage?

Erzählen Sie uns von Ihrer Gemeinschaft, und wir melden uns mit einem passenden Vorschlag.

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