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Mental Health LiteracyInternationale Schulen05.08.2026

Mental Health First Aid oder Mental Health Literacy: Was Schulen wirklich brauchen

Von Nick Praulins

Titelbild zum Artikel: Mental Health First Aid oder Mental Health Literacy: Was Schulen wirklich brauchen

Beide Begriffe werden oft gleichgesetzt, beantworten aber unterschiedliche Fragen. Ein Vergleich von Reaktionstraining und schulweiter Literacy, samt Entscheidungshilfe für den Einstieg.

Wer Fortbildungen recherchiert, trifft schnell auf zwei ähnlich klingende Begriffe. Mental Health First Aid und Mental Health Literacy hängen zusammen, beantworten aber unterschiedliche Fragen.

Mental Health First Aid: eine Reaktionskompetenz

Mental Health First Aid ist ein strukturierter Kurs, der Erwachsene darin schult, in einer psychischen Krise angemessen zu reagieren und zu geeigneter Hilfe zu begleiten. Stärke ist die Sicherheit im Moment, Grenze ist die Reichweite.

Mental Health Literacy: ein gemeinsames Verständnis

Literacy ist breiter angelegt und gehört Schülerinnen und Schülern, Personal und Eltern gemeinsam. Stärke ist die frühe Ansprache, Grenze ist, dass Verstehen allein nicht sagt, was konkret zu tun ist.

Was Schulen wirklich brauchen

In der Praxis beides, sinnvoll aufeinander abgestimmt. Literacy senkt die Schwelle, etwas anzusprechen. Response Training befähigt eine definierte Gruppe, damit umzugehen.

Wie unser Ansatz dazu passt

Unser Youth Mental Health Response Training ist von Mental Health First Aid inspiriert, aber für den Schulalltag und für junge Menschen angepasst. Es ist ein eigenständiges Curriculum und kein akkreditierter MHFA-Kurs.

Ursprünglich veröffentlicht auf letsbe-real.eu.